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Was kosten E-Zigaretten oder: die wichtigsten Fragen zum Thema Dampfen

Was kosten E-Zigaretten?

Immer wieder erreichen uns bestimmte Fragen, die jedem Anfänger beim Dampfen mindestens einmal durch den Kopf gehen. Einige davon sind gar nicht so schnell und einfach zu beantworten, wie man das zunächst vermuten würde. Aber keine Angst: So kompliziert ist das alles gar nicht, wenn man sich einmal mit dem Thema befasst hat. Wir versuchen, dabei eine nützliche Hilfestellung zu geben und widmen uns den wichtigsten Fragen, die im Zusammenhang mit der E-Zigarette häufig gestellt werden.

Wie viel kosten E-Zigaretten?

Natürlich bewegt diese Frage vor allem Umsteiger, die bisher richtige Tabakzigaretten gequalmt haben. Nun könnte man einfach sagen, dass das Dampfen von E-Zigaretten generell günstiger ist, weil bisher keine mit der Tabaksteuer vergleichbare Abgabe auf Liquids bzw. E-Zigaretten erhoben wird. Auch wenn die Politik das vermutlich irgendwann ändern wird, lässt sich dieser Kostenvorteil nicht bestreiten. Doch der Vorteil ergibt sich über die Gesamtkosten, die man langfristig betrachten muss. Dies zu wissen ist wichtig, denn zu Beginn stehen häufig doch relativ hohe Anschaffungskosten, vor allem bei hochwertigen Geräten und Zubehör. Hat man diese Investition einmal getätigt, muss man (abgesehen von Verschleißteilen) nur noch regelmäßig Liquid kaufen. Und besonders bei starken Rauchern kann sich ein Kostenvorteil gegenüber den stets gleich hohen Kosten bei den echten Zigaretten ergeben.

Aber was kosten E-Zigaretten denn nun wirklich?

Genaue Zahlen zu nennen, ist schwierig, denn zum einen hängt der Vergleich natürlich von den Rauchgewohnheiten des Umsteigers ab. Auch lassen sich Liquids und das Dampfen nicht 1:1 mit dem Rauchen vergleichen, da besonders bei nikotinhaltigen Liquids das Erlebnis von der Konzentration abhängt und individuell sehr unterschiedlich betrachtet werden muss. Dennoch dürften selbst Hardcore-Dampfer kostenmäßig mit der E-Zigarette günstiger fahren. Aber auch die Geräte selbst machen eine Kostenschätzung pauschal schwierig, denn es gibt günstige Einweg-Modelle im einstelligen Eurobereich ebenso wie hochwertige Profi-Geräte für mehr als einhundert Euro. Dazwischen gibt es so gut wie alles – und welche Folgekosten entstehen, ist je nach Modell und Hersteller ebenfalls unterschiedlich zu bewerten. Nicht zuletzt können die Betriebskosten durch sorgfältige Pflege der Komponenten (z.B. Akku, Verdampfer) gesenkt werden, weil der Verschleiß dadurch geringer ausfällt. Das persönliche Nutzerprofil spielt also eine gewaltige Rolle. Wer zunächst ein Modell testen möchte, sollte natürlich nicht gleich die teuerste E-Zigarette kaufen. Gute Geräte für Gelegenheitsdampfer gibt es schon für wenige Euro im Fachhandel.

Was ist in E-Zigaretten drin?

Eine logische Frage, die sich vor allem Einsteigern und Umsteigern stellt. Hier ist zunächst zu bedenken, dass man bei E-Zigaretten grundsätzlich die Wahl hat, mit oder ohne Nikotin zu dampfen. Bei der „richtigen“ Zigarette hat man diese Wahl nicht, lediglich reduzierte Varianten sind erhältlich. Nur wegen des Geschmacks würde wohl auch niemand eine Tabakzigarette kaufen. Bei E-Zigaretten ist das anders, denn hier gibt es neben der Frage des Nikotingehalts auch die Frage, welche Geschmacksrichtung man bevorzugt. Wer nur einen Ersatz für den Tabakrauch sucht, wird normalerweise die daran orientierten Liquids mit Nikotin wählen. Wer es aber fruchtig oder generell aromatisch mag, dem steht eine Unmenge an verschiedenen Liquids zur Verfügung. Anders als die normale Zigarette enthalten E-Zigaretten nur dieses Liquid als Verbrauchsstoff. Diese Flüssigkeit wird auch nicht verbrannt, sondern verdampft, weswegen auch kein Rauch beim Konsum entsteht. Doch was ist in E-Zigaretten drin, die man konsumiert? Das hängt vom Hersteller des Liquids ab. Neben destilliertem Wasser finden sich in den meisten Liquids drei oder vier Inhaltsstoffe. Mehr sollten es in der Regel nicht sein, denn mehr ist nicht notwendig. Liquids aus fragwürdigen Herstellungsquellen können natürlich alle möglichen Stoffe enthalten, weswegen man auch nur im Fachhandel kaufen sollte, wo man genau nachvollziehen kann, welche Inhaltsstoffe eingesetzt wurden. Propylenglykol (PG) ist der häufigste Trägerstoff für die Verdampfung. Es kommt in großen Mengen auch in Diskotheken oder auf Bühnen in Nebelmaschinen zum Einsatz; es wird außerdem in der Kosmetik und Lebensmitteln als Zusatzstoff eingesetzt. Alternativ greifen manche Dampfer zu Glycerin, kurz mit VG bezeichnet. Bei einigen Liquids werden auch Mischungen beider Stoffe verwendet. Bei Liquids mit Geschmacksrichtungen kommt nun noch eventuell das gewünschte Aroma hinzu. Ob Banane oder Himbeere – theoretisch ist der Kreativität beim Geschmack keine Grenze gesetzt. Selbst deftige Geschmacksrichtungen sind durchaus möglich. Welche Aromastoffe zugesetzt werden und ob diese natürlichen Ursprungs sind, entscheidet natürlich der Hersteller. Zu guter Letzt hat man dann noch die Wahl, ob man Nikotin im Liquid haben möchte oder nicht. Mehr als diese Stoffe sollten in der Flüssigkeit einer E-Zigarette nicht enthalten sein.

Die Basics – das sollten Sie noch wissen

Neben Preis und Inhaltsstoffen treiben noch weitere Fragen die Einsteiger beim Dampfen um. Zunächst ist da die Frage des Mindestalters. Langfristige gesundheitliche Folgen können bisher noch nicht hinreichend beurteilt werden. Klar ist, dass E-Zigaretten kein Spielzeug sind und daher nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gehören. Enthält ein Liquid Nikotin, darf es (wie „echte“ Zigaretten auch) nur von Personen ab 18 Jahren erworben werden. Dabei ist es unwichtig, wie stark ein Liquid mit Nikotin ist. Aber wie stark sind E-Zigaretten im Vergleich eigentlich? Das ist zum Teil eine sehr subjektive Sache, denn es hängt zum Beispiel nicht nur von der Konzentration des Nikotins im Liquid ab, sondern auch von der Intensität, mit der die E-Zigarette konsumiert wird. Hierin liegen auch die häufigsten Anfängerfehler beim Dampfen: Viele Umsteiger ziehen aus Gewohnheit viel zu stark an der E-Zigarette. Das kann sogar dazu führen, dass Liquid in das Mundstück gesaugt wird, was ziemlich übel schmeckt. Bei der E-Zigarette muss man deutlich sanfter vorgehen und kann dennoch ein befriedigendes Nikotinerlebnis haben.

Was muss man im Alltag mit der E-Zigarette noch beachten?

In diesem Zusammenhang wird häufig gefragt, wie das mit der Hitzeentwicklung ist.

Wie heiß werden E-Zigaretten beim Gebrauch?

Man kann sich an ihnen normalerweise nicht die Finger verbrennen. Die Verdampfung der Flüssigkeit über den Verdampferkopf mit der Heizwendel findet im Inneren des Gehäuses statt. Vor allem bei längerem Gebrauch der Feuertaste kann man das Gerät aber auch überlasten. Das schadet zum einen dem Verdampferkopf, zum anderen macht es auch überhaupt keinen Sinn. Um sicher zu gehen, dass das Gerät nicht unbemerkt arbeitet, sollte man stets die übliche Deaktivierung über den „Feuerknopf“ durchführen, wenn die E-Zigarette nicht genutzt wird. Das spart außerdem Akkuleistung. Wie alle Akkus können auch die in E-Zigaretten verwendeten Batterien natürlich Wärme entwickeln. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis. Zu guter Letzt fragen sich die meisten Einsteiger:

Was braucht man für E-Zigaretten an „Ausrüstung“?

Nun, am wichtigsten ist vermutlich das Ladegerät für den Akku, was meistens über gängige USB-Schnittstellen realisiert wird. Einweggeräte benötigen natürlich kein Ladekabel. Überhaupt braucht man bei Einweggeräten nichts weiter als das Gerät selbst, denn auch das Liquid ist hier bereits enthalten. Modelle zum Nachfüllen benötigen natürlich etwas mehr an Ausrüstung. Zum einen Reserveflaschen mit Liquid (oder eventuell auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen), damit der Vorrat nicht ausgeht. Zum anderen sind Ersatz-Verdampferköpfe und Transporttaschen für die einzelnen Komponenten gängiges Zubehör. Spezielle Reinigungssets und -mittel sind erhältlich, aber nicht immer notwendig. Besonders starke Dampfer können sich gegebenenfalls auch noch ein Zweitakku anschaffen. Das gilt besonders dann, wenn die Geräte nicht über eine „Passthrough-Funktion“ verfügen. Solche Geräte können nämlich auch während des Aufladevorgangs (z.B. im Auto) weiter genutzt werden. E-Zigaretten ohne diese Funktion müssen für die Dauer des Ladens unbenutzt bleiben.

Zum Schluss noch ein Tipp, denn natürlich kann man im Rahmen eines solchen Artikels die Themen nur kurz anreißen: Detaillierte Hinweise zur Handhabung und Pflege von E-Zigaretten sowie Informationen zu Liquids finden Sie in unseren Artikeln zu den jeweiligen Themen sowie im Glossar, das die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt.

John Takai / Fotolia.com


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