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E-Zigarette Zubehör – was ist sinnvoll für den Nutzer?

E-Zigarette Zubehör

Ob und vor allem welches Zubehör man für seine E-Zigarette verwendet, hängt nicht nur davon ab wie intensiv man sich mit dem Dampfen und seiner E-Zigarette auseinandersetzt, wie man mit seinem Modell umgeht, sondern vor allem auch welches Modell man besitzt. Dampfer, die auf Einwegmodelle setzen, werden eher seltener Geld für Extras und/oder Ergänzungen ausgeben als Dampfer, die bspw. selbst wickeln. Gerade bei der Entscheidung für das Selbstwickeln spielt natürlich neben dem Geld für die Materialien auch die Geduld eine wichtige Rolle.

Verschleißteile und „Spielereien“ – das hat der Markt zu bieten

Wie bereits angesprochen, ist es nicht irrelevant, ob ich Einwegmodelle nutze, die nach einiger Zeit ihren Soll erfüllt haben und weggeworfen werden, oder ob ich ein teureres Modell besitze, für das ich regelmäßig, das Mundstück wechsle, den Akku tausche oder das Verdampferzubehör wie die Verdampferköpfe erneuere. Zur besseren Übersicht wollen wir den Modellen entsprechend das Zubehör aufteilen nach Verschleißteilen und Spielereien. Ergänzend muss aber natürlich gesagt werden, dass die Spielereien auch bei Einwegmodellen zum Einsatz kommen können :-).
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Verdampferköpfe, Mundstücke und Co. – die Verschleißteile

Der Verdampferkopf – (Atomizer) Head

Wichtiges Verschleißteil beim Verdampferzubehör ist der Verdampferkopf, der auch (Atomizer) Head genannt wird. Als Herzstück des Verdampfers (Wichtig: Wenn der Verdampferkopf verschlissen ist, muss ich nicht den kompletten Verdampfer ersetzen!) ist er maßgeblich für die Erzeugung des Dampfes verantwortlich. Verdampferköpfe gibt es als Single-, Dual- und Triple Coil-Wicklung. Wobei die Single und Dual Coils am häufigsten genutzt werden. Single, Dual und Triple bezeichnen dabei die Anzahl der Heizwendeln, die verbaut sind. Single = eine Heizwendel, Dual = zwei Heizwendeln, Triple Coil = drei Heizwendeln. Dabei gilt: Je mehr Heizwendeln vorhanden sind, desto mehr Dampf kann erzeugt werden. Die Verwendung von mehreren Heizwendeln hat natürlich nicht nur mehr Dampf zur Folge, sondern auch einen stärkeren Throat-Hit und einen höheren Liquidverbrauch. Wird ein nikotinhaltiges Liquid verwendet, kann auch der Flash entsprechend stärker sein. Durch das Mehr an Strom, dass bei mehr als einer Heizwendel erzeugt wird, muss zusätzlich auch ein höherer Akkuverbrauch einkalkuliert werden. Wird dann die E-Zigarette auch noch sehr häufig verwendet, muss der Verdampferkopf entsprechend oft ausgewechselt werden. Im Internet findet man Angaben zwischen zwei Wochen und drei Monaten wann der Verdampferkopf gewechselt werden sollte. Aber hier ist natürlich das individuelle Dampfverhalten entscheidend.
Gute Indizien dafür, dass ein Wechsel sinnvoll ist, sind bspw. kokeliger Geschmack und eine abnehmende Dampfmenge. Grund dafür sind in der Regel Liquidrückstände, die sich an der Heizwendel festsetzen. Wenn der Verdampferkopf nicht mehr gereinigt werden kann, ist dann Zeit für einen neuen. Je nach Muße können die Verdampferköpfe entweder fertig gekauft werden (oft gibt es sie zu mehreren in Multipacks), oder man tauscht selbst die Heizwendel / den Kapillarkörper aus. Als sog. Selbstwickler darf man natürlich nicht vergessen, dass auch Kapillarkörper und Draht für die Heizwendel Geld kosten. Die Preise für die fertigen Verdampferköpfe variieren nach Hersteller und Widerstand, liegen aber in der Regel für die Multipacks (5 Stück) zwischen 8 und 16 Euro. Einzelne Stücke sind mitunter genauso teuer. Es lohnt sich also ggf. schon bei dem Kauf einer E-Zigarette darauf zu achten, wie teuer etwaiges Zubehör ist. Bei der Watte und beim Draht bekommt man den Nachschub schon für ca. 4 Euro – je nach Gebrauch des Materials also deutlich ergiebiger als ein komplett neuer Kopf.

Die Watte / der Docht / der Kapillarkörper

Wer selbst wickelt, also keine fertigen Verdampferköpfe kauft, wird sich früher oder später mit dem so wichtigen Kapillarkörper auseinandersetzen müssen. Die Watte, die Schnur oder Edelstahlsieb, die im Verdampferkopf als Docht fungieren, saugen das Liquid auf, welches dann von der Heizwendel erhitzt und schließlich verdampft wird. Wenn der Docht kein Liquid mehr aufnehmen kann, wird das Dampfen entsprechend schlechter und es ist Zeit für einen Wechsel. „Kein Liquid mehr aufnehmen“ sind bei der Watte bzw. bei dem verwendeten Dochtmaterial die entscheidenden Worte. Dass das Material saugfähig ist und das Liquid gut transportiert, ist das entscheidende Kriterium. Passiert dies nicht, kommt es zu einem unschönen DryHit. Hierbei beginnt die Watte zu kokeln, da kein oder nicht genügend Liquid verdampft wird. Welches Material bei welchem Gerät die besten Transportfähigkeiten und Dampferlebnisse beschert, ist natürlich eine ganz individuelle Sache und nur durch ausprobieren herauszufinden. Der Markt hat dafür mittlerweile einiges zu bieten:

  • Glasfaserdocht

Glasfaser war eines der ersten Materialien, welches von Selbstwicklern verwendet wurde. Auch heute gibt es immer noch Dampfer, die darauf schwören. Was bei der Watte die Fluffigkeit, ist bei der Glasfaser- und auch bei der Silikatschnur die Stärke, die sehr viel Liquid aufnehmen kann. Aber auch hier gibt es je nach Hersteller Unterschiede, bei denen jeder Selbstwickler seinen eigenen Favoriten finden muss. Da die Glasfaser von Natur aus etwas härter ist, lässt sie sich insgesamt sehr gut wickeln. Je nach Verwendung und Hersteller, neigt die Glasfaserschnur allerdings zum Nebengeschmack als auch zum Kokeln. Nicht alle Schnüre sind zudem Dryburn geeignet. Je nach Gusto gibt es die Schnüre gedreht oder geflochten und in den Stärken 1, 2, 3 und 4mm. Preislich starten die Stärken von 1mm ungefähr bei 1,45 Euro. Je nach Stärke, Länge, gedreht oder geflochten und Hersteller variieren die Preise aber natürlich.

  • Ortmann-Docht

Der Ortmann-Docht ist der Glasfaser sehr ähnlich, hat allerdings eine gröbere Struktur. Durch diese gröbere Struktur kann deutlich mehr Liquid aufgenommen werden. Aber auch bei dem Ortmann-Docht bleibt die Gefahr des Kokelns bestehen. Wie auch bei allen anderen Dochtarten gibt es auch ausgewiesene Ortmann-Fans, die auf ein ideales Dampferlebnis schwören. Aber auch hier gilt: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.

  • Silikatschnur

Auch die Silikatschnur ist der Glasfaserschnur sehr ähnlich, ist allerdings in der Regel etwas teurer. Aus diesem Grund greifen überwiegend Wickelprofis auf Silikatschnüre zurück. Da sie besonders hohen Temperaturen Stand (über 1000 °C) halten kann, ist die Gefahr des Kokelns deutlich geringer. Aufgrund der hohen Temperaturresistenz gelten Silikatschnüre als uneingeschränkt Dryburn fähig. Ähnlich wie auch die Glasfaserschnüre, ist die Silikatschnur allerdings oft mit einer sog. Schlichte belegt. Diese soll die generelle Gleitfähigkeit des Materials erhöhen. Wenn die Schnur allerdings fürs Dampfen genutzt werden soll, ist diese Schlichte nicht notwendig und sollte bspw. durch Auskochen oder Abflämmen entfernt werden. Bleibt sie drauf, äußert sie sich negativ im Geschmack und mitunter auch im Liquidtransport. Silikatschnüre gibt es ab 1mm Durchmesser ab ca. 1,45 Euro.

  • Edelstahlsieb (ESS)

Weniger Sieb als vielmehr Geflecht – so lässt sich das ESS am besten beschreiben. Es hat in der Regel eine fantastische Kapillarwirkung was eine sehr gute Liquidzufuhr zur Folge hat. Nicht wenig Dampfer bezeugen durch die Verwendung mehr Dampf und einen besseren Geschmack. Darüber hinaus ist Edelstahl lebensmittelrein und korrosionsfrei. Auch Kokeln ist bei dem Sieb kein Problem. Die ESS gibt es in unterschiedlichen Maschenweiten (635, 500, 400, 325, 300, 250 und 200), den sog. Meshs. Je kleiner die Zahl, desto gröber die Maschenweite. Bei der Frage welches Mesh das richtige ist, kann man sich an der Konsistenz des Liquids orientieren: Bei einem dickflüssigeren Liquid ist der Fluss bei kleiner Mesh-Zahl besser. Standard ist ein 300er Mesh. Preislich kommt es auch hier auf den Händler und die Marke an. So gibt es einen DIN A 4 Bogen Mesh 400 für etwa 6,5 Euro und einen 300er Bogen mit den Maßen 200mmx100mm für etwa 4,3 Euro.

  • Normale Watte

Ein Dauerbrenner unter den Dampfern ist die sog. Muji-Watte aus japanischer Baumwolle. Sie ist sehr geschmacksneutral (ein Faktor, den man bei Watte auf keinen Fall unterschätzen sollte!) und ist aufgrund ihrer festen, langfaserigen Struktur ein optimaler Liquidspeicher. Ab 2,5 Euro gibt’s die Watte problemlos im Internet. Unter vielen Dampfern ist sie das absolut favorisierte Produkt.
Als ebenfalls sehr geeignet hat sich unter Dampfern ganz normale Biobaumwollwatte aus der Drogerie herausgestellt. Preislich sehr weit unten angesiedelt (ca. 1 Euro), ist sie geschmacksneutral, leicht und locker in ihrer Struktur was ein gutes Aufnehmen des Liquids zur Folge hat. Nicht wenige Dampfer schwören mittlerweile auf diese Watte.

Der Draht

Hat der Bastler sich für einen Kapillarkörper entschieden, fehlt nur noch der Draht zum Dampferglück. Hierfür eignen sich Kanthal- oder Nickel-/Chromdraht. In Bezug auf die Stärke haben sich die Version mit 0,16mm und die mit 0,2mm durchgesetzt. Wenn man sich eine „Drahtsammlung“ zulegt, sollte man wissen, dass die dünnen Drähte leichter brechen oder reißen. Die Verarbeitung ist also ein wenig schwieriger. Insgesamt lässt sich Folgendes über Drähte sagen:
Je dicker der Draht, desto mehr Liquid wird verdampft. Je mehr Liquid verdampft wird, desto mehr Dampf wird erzeugt und desto intensiver ist der Geschmack. Allerdings muss bei einem größeren Durchmesser auch bedacht werden, dass dieser weniger Widerstand erzeugt. Weniger Widerstand bedeutet somit mehr Wicklungen und mehr benötigtes Material. Dampfer, die Draht mit einem entsprechend großen Durchmesser verwenden, müssen also ggf. öfter Material nachkaufen. Wie aber immer beim Selbstwickeln kommt es auch bei der Drahtauswahl auf die eigenen Erfahrungen und Vorlieben an. Mitunter gehen viele Tage ins Land bis man sein optimales Material identifiziert hat :-).

  • Kanthaldraht

Bestehend aus einer Chrom-Aluminium-Eisen-Legierung, ist dieser Draht recht günstig und lässt sich vor allem sehr gut verarbeiten. Ihn gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die in der Arbeitstemperatur begründet liegen. Insgesamt hat Kanthal einen höheren Widerstand bei gleicher Stärke – ein Unterschied zum Nickel-/Chromdraht. Kanthal D ist dabei für Dampfer völlig ausreichend. Aber hier scheiden sich unter den Dampfern durchaus die Geister. 20 Meter Kanthal D mit einem Durchmesser von 0,16mm kosten etwa 4 Euro.

  • Nickel-/Chromdraht

Bevor der Kanthaldraht Einzug bei den Dampfern hielt, war Nickel-/Chrom (auch unter der Bezeichnung NiChrom unterwegs) das Nonplusultra. Er hat eine Nickel-/Chrom-Legierung und kommt, so erfahrene Dampfer, schneller in Bewegung. Manche Dampfer sagen ihm jedoch einen metallischen Beigeschmack nach. Da der NiChrom bei gleicher Stärke einen geringeren Widerstand hat, kann sich mitunter, natürlich immer in Abhängigkeit zu den Wicklungen, der Akku schneller melden. 25 Meter mit einem Durchmesser von 0,16mm kosten etwa 5 Euro. Preislich nehmen sich die beiden Drahtarten also nicht wirklich etwas.

Das Mundstück – Drip Tip

Ebenfalls ein Verschleißteil und auch sehr wichtig für die E-Zigarette sind die sog. Drip Tips, die Mundstücke. Sie werden auf den Verdampfer gesteckt und machen die E-Zigarette so nutzbar. Manche E-Zigaretten werden durch das Ziehen an dem Mundstück und den dadurch entstehenden Unterdruck sogar aktiviert – sie sind die Gegenstücke zu den Modellen, die über einen Schalter aktiviert werden. Je nach Gusto gibt es die Mundstücke in vielen unterschiedlichen Farben und Materialien. Die Wahl des Materials hat dabei mitunter Einfluss auf die Temperatur des Dampfes. So ist der Dampf bei Modellen aus Edelstahl, die eher länger sind, kühler als bei kürzeren Modellen aus Acryl.

Wann sollte ein Mundstück gewechselt werden?
Wenn keine Beschädigung vorliegt, reicht es eigentlich, das Mundstück regelmäßig gut zu säubern. Dies ist zum einen hygienischer und zum anderen bleibt so auch das Geschmackserlebnis erhalten, da Ablagerungen von Liquid oder Speichel dieses mitunter beeinflussen können. Aber natürlich kann man das Mundstück auch dann wechseln, wenn man einfach ein wenig optische Abwechslung haben möchte :-).
Auch Drip Tips gibt es einzeln oder in Multipacks von meistens fünf Stück. Die Preise für Einzelstücke beginnen bei ca. 0,49 Euro und gehen bis ca. 30 Euro. Die Multipacks sind mit 2,50 Euro bis ca. 13 Euro auch erschwinglich.

Spielereien – alles kann, nichts muss

Neben Selbstwicklersets, die zwar einen leichten Spielzeugcharakter aber vor allem eine wichtige Funktion haben, gibt es auch Zubehör, das wirklich nicht zwingend notwendig ist. Nicht notwendig meint, dass es sich nicht um Verschleißteile handelt, ohne welche die E-Zigarette nicht funktioniert. Zu dieser Kategorie gehören Produkte wie Taschen, Ständer oder auch Lanyards mit denen ich mir meine E-Zigarette direkt um den Hals hängen kann. Auch hier hat sich der Markt in den letzten Jahren sehr entwickelt und einige interessante Produkte hervorgebracht. Bei den Taschen gibt es von einfachen Etuis aus Stoff, die man sich sogar an den Gürtel hängen kann, über Taschen aus Leder, die zusammengerollt werden können bis hin zu aufwändigen Boxen in Holzoptik fast alles was das Dampferherz begehrt. Auch die Größen reichen von „Nur eine E-Zigarette passt rein“ bis hin zu „Mehrere E-Zigaretten plus Liquids plus Ladekabel plus Akku passen rein“. Auch die Ständer gibt aus diversen Materialien in diversen Größen. Vom einfachen Gummifuß mit Saugfunktion für den Tisch für eine E-Zigarette bis hin zu aufwändigen Konstruktionen für mehrere Modelle, Liquids und Zubehör ist alles möglich. Viele Dampfer werden hier selbst kreativ und bauen sich individuelle Ständer und Halterungen für ihre Sammlungen. Natürlich sind sowohl Etuis als auch Ständer und Lanyards nicht nur etwas fürs Auge, sie sorgen vor allem für einen schonenden und sicheren Transport, eine schnelle Handhabung und eine komfortable Aufbewahrung. Es ist also sinnvoll sich als Dampfer auch einmal mit solcher Art E-Zigarette-Zubehör auseinander zu setzen. Auch, wenn dies auf die Dampferfahrung keinen direkten Einfluss hat.

Was sind eure Erfahrungen mit Zubehörteilen? Welcher Kapillarträger ist euer Favorit? Was ist für euch unersetzbar oder verzichtet ihr sogar ganz auf Schnickschnack?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

© Fotolia/lezinav


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