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Der E-Zigarette Aufbau – so funktioniert dampfen

Aufbauf von E-Zigaretten

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema Dampfen befasst, stößt auf eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle und Varianten der E-Zigarette. Nicht nur, dass es verschiedene Hersteller gibt, die alle ihr eigenes Design auf den Markt bringen; es gibt auch prinzipielle Unterschiede in der Funktionsweise der Typen von E-Zigaretten. Der E-Zigarette Aufbau im Detail wird dabei selten erklärt, dabei ist es für das richtige Dampferlebnis wichtig, die Funktionsweise zu verstehen. Begriffe wie Akku, Clearomizer oder Liquid kommen in vielen Produktbeschreibungen vor, doch Anfänger können sie häufig nicht wirklich zuordnen. Gerade bei der Kaufentscheidung ist es jedoch hilfreich, die Unterschiede und Vorzüge der einzelnen Varianten zu kennen. Welchen Aufbau E-Zigarette und Co. haben, lässt sich am besten mit Bildern darstellen. Wir haben daher einige Grafiken erstellt, anhand derer sich die Funktion gut zeigen lässt.

Die Einweg E-Zigarette – vereinfachte Bedienung für Einsteiger

Einweg E-Zigarette

Die Einweg E-Zigarette ist das Modell, das normalerweise den Einstieg in die Welt des Dampfens markiert. Man benötigt kein Zubehör und kann quasi aus der Packung heraus losdampfen. Sie sind aufgrund der einfachen Handhabung fast überall verfügbar, man findet sie an Supermarktkassen ebenso wie an Tankstellen und anderen Orten, wo man als Gelegenheitsdampfer schnell zugreifen kann. Diese Einmal E-Zigarette wird häufig auch als Wegwerf E-Zigarette bezeichnet, denn hier lässt sich nichts nachfüllen oder aufladen, es sind also auch keine Wartungsarbeiten notwendig. Man sucht sich einfach die gewünschte Geschmacksrichtung mit oder ohne Nikotin heraus und kann loslegen. Nach Gebrauch werden sie entsorgt. Vor allem Umsteiger von der „richtigen“ Tabakzigarette wählen fast immer zuerst die Einweg E-Zigarette, da sie günstig in der Anschaffung und unkompliziert in der Handhabung ist. Die Funktionsweise und der Aufbau der Wegwerf E-Zigarette ist schnell erklärt.

Welche Bestandteile sind enthalten?

Von vorne nach hinten betrachtet, ist die Einweg E-Zigarette unabhängig vom Hersteller meist mehr oder weniger identisch aufgebaut.

  • Mundstück
  • Behälter mit Liquid
  • Clearomizer (Verdampfer)
  • Akku
  • LED und Sensor

Welche Eigenschaften und Aufgaben haben die Teile?

Das Mundstück ist der Bestandteil der E-Zigarette, mit dem der Dampfer direkt in Kontakt kommt. Bei Wegwerf E-Zigaretten wird das Gerät über das Ziehen am Mundstück aktiviert. Hier tritt der Dampf aus, der dann vom Nutzer inhaliert wird.

Das sogenannte Liquid ist das eigentliche Mittel, das den Tabak der herkömmlichen Zigarette ersetzt. Es handelt sich um ein Gemisch, das hauptsächlich aus PG (Propylenglykol) und/oder VG (Vegetable Glycerin) besteht. Hinzu kommen bestimmte Aromen, die den Geschmack ausmachen sowie gegebenenfalls Nikotin. Ist der Tank leer, kann die Einweg E-Zigarette nicht nachgefüllt werden.

Der Clearomizer ist der Verdampfer, der mittels Strom einen Draht zum Glühen bringt. Diese Hitze genügt, um das Liquid zu verdampfen. Im englischsprachigen Raum ist meist die Rede von einem Atomizer (Atomisierer). Der Begriff Clearomizer bezieht sich auf den durchsichtigen (klaren) Teil des Verdampfers, an dem man den Füllstand des Liquids ablesen kann.

Die notwendige Energie für den Verdampfungsvorgang kommt natürlich aus dem Akku. Bei Einmal E-Zigaretten können die Akkus nicht gewechselt und nicht wiederaufgeladen werden. Sie werden in geladenem Zustand verkauft und sind somit sofort einsatzbereit.

Am Ende der Einweg E-Zigarette befindet sich meist eine LED mit Sensor. Diese zeigt den Betrieb des Gerätes an, wenn am Mundstück gezogen wird. Oft wird durch das rote Glimmen das Erscheinungsbild einer echten Zigarette nachgeahmt.

Wie arbeiten die Teile zusammen?

Wenn man sich für eine bestimmte Einweg E-Zigarette entschieden hat, nimmt man sie aus der Packung und kann im Prinzip sofort losdampfen. Der Akku ist geladen, Liquid ist bereits eingefüllt, über Verschleiß des Verdampfers muss man sich bei einem Einweg-Gerät natürlich keine Sorgen machen. Die Bedienung ist sehr simpel, da es keine Einstellmöglichkeiten gibt. Durch das Ziehen am Mundstück wird der Sensor ausgelöst, der den Luftstrom registriert. Der Clearomizer tritt in Aktion und beginnt, das Liquid zu verdampfen. Hört das Ziehen auf, schaltet sich das Gerät wieder ab. Die Dampfentwicklung wird also durch die Dauer und Intensität des Ziehens am Mundstück bestimmt. Die LED dient nur als Kontrollleuchte und zeigt, dass das Gerät arbeitet. Ist das Liquid aufgebraucht (oder der Akku leer), ist die Einweg E-Zigarette „fertig“ und kann entsorgt werden.

Der Wechselclearomizer – weniger Abfall, aber ähnlich vereinfacht bedienbar

Aufbau Wechselclearomizer

Unter einem Wechselclearomizer versteht man eine E-Zigarette mit Liquid, die vorbefüllt verkauft wird. Insofern unterscheidet sie sich noch nicht von der Einweg-Variante. Im Gegensatz zum Wegwerfmodell kann die E-Zigarette mit Wechselclearomizer aber mehrfach genutzt werden, da der Akku wiederaufladbar bzw. austauschbar ist. Entsorgt wird lediglich der Clearomizer, wenn das Liquid verbraucht ist. Dies reduziert das Müllaufkommen im Vergleich zur Wegwerf E-Zigarette, bietet aber dennoch ein bequemes und komfortables Dampfen für alle, die keine komplizierten Einstellungen vornehmen oder eigenhändig Liquid nachfüllen möchten.

Welche Bestandteile sind enthalten?

Vom Aufbau her ist der Wechselclearomizer der Einweg E-Zigarette sehr ähnlich, allerdings verwenden die meisten Hersteller hier einen Fire Button zum Auslösen der Funktion (i. d. R. via 5fach Klick Aktivierung) und keine Zugerkennung. Er besteht aus folgenden Bauteilen:

  • Mundstück (oft auch mit dem Wechselclearomizer verbunden)
  • Clearomizer (inkl. Liquid)
  • Fire Button (akkuseitig angebracht)
  • Akku

Welche Eigenschaften und Aufgaben haben die Teile?

Beim Wechselclearomizer erwirbt man eine komplette E-Zigarette mit Liquid. Mundstück und Clearomizer bilden normalerweise eine Einheit, ebenso wie Fire Button und Akku. Auf eine LED am Ende des Geräts verzichten die Hersteller, denn diese befindet sich i. d, R. im Firebutton und signalisiert den Betrieb / die Betriebsbereitschaft. Die beiden Haupteinheiten sind über ein Gewinde miteinander verbunden, so dass der leere Clearomizer einfach abgeschraubt und gegen einen neuen, mit Liquid befüllten, ausgetauscht werden kann. Der Akku kann auf diese Weise ebenfalls getauscht bzw. aufgeladen werden. In der Funktionsweise unterscheidet sich der Wechselclearomizer von der Einweg E-Zigarette durch den Fire Button. Er muss (i. d. R. 5 Mal) gedrückt werden, um den Verdampfungsvorgang auszulösen. Am Fire Button wird das Gerät auch ein- und ausgeschaltet.

Wie arbeiten die Bestandteile zusammen?

Durch das Drücken des Fire Buttons wird der Clearomizer in Gang gesetzt und beginnt, das Liquid zu verdampfen. Diesen Dampf inhaliert der Nutzer über das Mundstück wie gewohnt. Die Energie für den Vorgang kommt aus dem Akku. Ist das Liquid alle, kann man den Clearomizer gegen einen vollen austauschen, fehlt es an Energie, muss der Akku aufgeladen oder gegen einen Ersatzakku getauscht werden.

Der „Standard“ Clearomizer ist das gängigste E-Zigaretten System

Clearomizer

Wer sich etwas eingehender mit dem Dampfen beschäftigt, möchte häufig ein etwas individuelleres Erlebnis haben, als es mit der Einweg E-Zigarette oder dem Wechselclearomizer möglich ist. Einen (Standard) Clearomizer kann man nachfüllen, man muss also nicht die komplette Verdampfereinheit entsorgen, wenn das Liquid aufgebraucht ist. Auf der anderen Seite erfordert das E-Zigarette befüllen je nach Modell etwas Übung, ist dann aber oft kostengünstiger. Außerdem kann die E-Zigarette mit einem beliebigen Liquid nachfüllen und ist nicht auf einen bestimmten Hersteller / ein vorgegebenes Aroma angewiesen. Je nach Modell können Akku und Verdampfer beim (Standard )Clearomizer ebenfalls individualisiert werden, wodurch das Dampfen „persönlicher“ werden kann.

Welche Bestandteile sind enthalten?

Als wichtiges Zubehör ist für den Betrieb des (Standard) Clearomizers Liquid erforderlich, damit man die E-Zigarette befüllen kann. Der Aufbau dieser E-Zigaretten sieht folgendermaßen aus:

  • Mundstück (abnehmbar)
  • Clearomizer (nachfüllbarer Liquidtank) inkl. Atomizer Head
  • Akkuträger mit Fire Button

Welche Eigenschaften und Aufgaben haben die Teile?

Wie bei allen anderen E-Zigaretten ist der Clearomizer für das Verdampfen des Liquids verantwortlich. Dieser Dampf wird über das Mundstück eingeatmet. Die meisten Geräte sind auf die Benutzung mit einem Fire Button ausgelegt, mit dem die E-Zigarette auch ein- und ausschaltet wird, i. d. R. durch das bei E-Zigaretten bewährte 5-fach Klicksystem. Somit ist ein versehentlicher Betrieb in der Hosentasche ausgeschlossen. Im sogenannten Akkuträger wird die Energie für den Verdampfungsprozess erzeugt. Bei vielen E-Zigaretten Systemen mit separatem Clearomizer kann dieser gegen andere Modelle ausgewechselt werden, die mehr Kapazität haben.

Wie arbeiten die Bestandteile zusammen?

Durch das Drücken des Fire Buttons beginnt die Verdampfungseinheit im Clearomizer, das Liquid zu vaporisieren. Über das Mundstück tritt der Dampf aus, der vom Benutzer dann entsprechend inhaliert wird. Die Dampferzeugung hört auf, wenn der Fire Button losgelassen wird. Ist das Liquid aufgebraucht, kann man die E-Zigarette nachfüllen, indem man das Mundstück abschraubt und die Flüssigkeit in den Tank einbringt. Hier kann es herstellerbedingt Unterschiede in der Handhabung geben.

Worin unterschieden sich die E-Zigaretten Modelle im Detail?

Der Nutzer, der als Dampfer bezeichnet wird, hat die Wahl, verschiedene E-Zigaretten zu nutzen. Zum Einstieg werden oft Einweg E-Zigaretten angeschafft. Sie werden i. d. R. in verschiedenen Tabak-Geschmacksrichtungen angeboten, das Liquid ist vorbefüllt. Auch der Akku ist geladen und ermöglicht somit eine sofortige Inbetriebnahme. Man muss keine umfangreichen Bedienungsanleitungen lesen und kann das Gerät nach Benutzung einfach entsorgen. Doch hier beginnt für manche Nutzer das Problem, denn wer häufig zur E-Zigarette greift, verursacht mit einer Wegwerf E-Zigarette entsprechend viel Abfall. Etwas umweltfreundlicher ist das Wechselclearomizer-System, bei dem nur der leere Clearomizer / das Cap entsorgt wird, der Akku jedoch weitergenutzt werden kann. Diese Modelle stellen einen Mittelweg zwischen Einweg- und Mehrweggerät dar, sind in der Handhabung aber immer noch sehr simpel. Wer sich nicht scheut, selbst die E-Zigarette befüllen zu müssen, der kann mit einem (Standard) Clearomizersystem nicht nur eine neue Welt des Dampfens erkennen, sondern auch wirksam zur Müllvermeidung beitragen. Durch die Vielzahl an verfügbaren Liquids ist man beim Nachfüllen nicht an einen bestimmten Hersteller oder eine bestimmte Geschmacksrichtung oder Nikotinstärke gebunden. Diese Geräte sind langfristig gesehen wirtschaftlicher, weil nicht der komplette Verdampfer oder gar die ganze E-Zigarette neu gekauft werden müssen, sondern nur das Liquid zum Nachfüllen das Budget beansprucht. Da Verdampferköpfe Verschleißteile sind, müssen diese auch von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Viele Dampfer besitzen verschiedene Verdampferköpfe, die intensiveres und individuelleres Dampfen ermöglichen. Oft verfügen die Standard Clearomizer über weitere Einstellmöglichkeiten am Akkuträger oder auch am Clearomizer selbst, um das Dampfern weiter zu individualisieren. Dafür sind diese E-Zigarette Modelle aber auch etwas aufwändiger in der Handhabung. Aufgrund ihrer problematischen Umweltbilanz werden Einweg E-Zigaretten immer seltener verlangt.

Was versteht man unter 510 Gewinde und eGo Anschluss?

510 Gewinde und eGo Gewinde

Wer sich mit E-Zigaretten beschäftigt, stößt früher oder später auf die Begriffe 510er-Gewinde oder eGo-Anschluss. Dabei handelt es sich um genormte Anschlüsse und Gewindearten für E-Zigaretten bzw die Verbindung von Clearomizern mit der Akku-Einheit einer elektrischen Zigarette, diese Gewindetypen bilden den Industriestandard.
Beim eGo-Anschluss wird ein Innengewinde das auf das am Akku befindliche Gewinde geschraubt – beim 510er-Anschluss ist das Gegenteil der Fall, hier muss der Akku über ein Innengewinde zum „einschrauben“ des Clearomizers verfügen. Ein großer Vorteil eines Akkus mit eGo-Gewinde ist, dass dieses aufgrund der Bauart oft mit beiden Clearomizer-Anschlusstypen verbunden werden kann. Da ein eGo-Akku über ein Innen- UND ein Außengewinde verfügt, kann dieser über das Innengewinde auch mit einem Clearomizer mit 510er Anschluss verbunden werden. Ein Akku, der lediglich einen 510er-Anschluss (Innengewinde) hat, kann ohne einen (eGo-)Adapter nur mit einem Clearomizer mit dem gleichen Gewindetyp verbunden werden.

Hier nochmal alle Aufbauten zusammen in einer Grafik:

E-Zigarette Aufbau Infografik

© Pixelot/Fotolia

Wenn Ihr die Grafik auf eurer Website einbinden möchtet, nehmt gerne diesen Code:

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