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Einsteiger-Tipps zum Thema E-Zigaretten

Es gibt im Umgang mit elektronischen Zigaretten eine ganze Menge Dinge, die man falsch machen kann. Besonders Umsteigern von herkömmlichen Zigaretten fällt es oft schwer, sich an die kleinen Unterschiede zu gewöhnen. Damit der Ein- oder Umstieg nicht zu holprig ausfällt, haben wir die häufigsten Probleme und ihre Ursachen hier einmal zusammengefasst.

Problem: Die E-Zigarette schmeckt nicht wie normale Zigaretten

Das ist in der Tat so! E-Zigaretten schmecken einfach anders. Das liegt zum einen an der völlig unterschiedlichen Zusammensetzung des Dampfes verglichen mit Zigarettenrauch. Zum anderen findet bei der E-Zigarette keine Verbrennung statt, stattdessen wird eine Flüssigkeit verdampft. In diesem Dampf ist nur das enthalten, was auch in der Flüssigkeit ist.
Unser Tipp: Probieren Sie die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen aus und lassen Sie die Aromen über längere Zeit wirken. Oft entfaltet sich das volle Spektrum erst nach einigen Versuchen.

Problem: Es kommt zu wenig Dampf

Die häufigste Ursache dafür ist ein falsches Zugverhalten. Besonders Umsteiger von herkömmlichen Zigaretten ziehen anfangs gern genauso an E-Zigaretten, wie sie es seit Jahren gewohnt sind: kurz und heftig. Das führt besonders bei elektronischen Zigaretten mit automatischem Akku zu unzureichender Dampfentwicklung, da das Heizelement kaum Zeit hat, die Flüssigkeit zu erhitzen.
Ziehen Sie stattdessen sachte an der E-Zigarette, dafür etwas länger (3-5 Sekunden).

Problem: Die E-Zigarette läuft aus ("siffen")

Auch hier ist in den meisten Fällen das Zugverhalten schuld. Bei tankbasierten Systemen wird durch den Unterdruck beim Zug die Flüssigkeit aus dem Tank in den Verdampfer gesaugt. Wenn man nun zu kurz und zu heftig zieht, wird mehr Liquid aus dem Tank gezogen, als der Verdampfer in der kurzen Zeit verarbeiten kann. Die Folge: Im Verdampfer bleibt unverdampftes Liquid zurück. Beim nächsten Zug wird dann wieder Liquid zugeführt und der Verdampfer hat es noch schwerer.
In den meisten Verdampfern ist zwar ein Puffer eingebaut, der überschüssige Flüssigkeit aufnimmt, aber auch dieser Puffer hat nur eine begrenzte Kapazität. Irgendwann sucht sich die Flüssigkeit einen Weg nach draussen und tritt dann oft am Gewinde des Verdampfers aus. Dies nennt man auch "siffen". Wenn Ihre E-Zigarette beim Zug deutlich blubbert oder "röchelt", ist das ein Indiz für zuviel Flüssigkeit im Verdampfer.
Sie sollten dann den Verdampfer abschrauben und von der Akku-Seite her kräftig ausblasen, z.B. in ein Küchentuch.
Bei selbstbefüllten Watte-Depots kann es eine andere Ursache geben: Wenn Sie die Watte zu sehr mit Flüssigkeit tränken, wird diese herausgedrückt, sobald Sie das Depot an der E-Zigarette anbringen, und läuft dann dorthin, wo sie gerade Platz findet. Das ist allzu oft die Aussenseite der E-Zigarette.

Problem: Plötzlich keine Depots/kein Liquid mehr

Ein häufiger Anfängerfehler ist es, den Liquidverbrauch zu unterschätzen. Da bisher kaum Depots oder Liquids zum Nachfüllen in regulären Ladengeschäften erhältlich sind, kann es zu plötzlichen Engpässen kommen. Besorgen Sie sich am Besten gleich am Anfang ausreichend Nachschub. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die eventuell mitgelieferten Depots nicht lange reichen werden. Probieren Sie auch unterschiedliche Geschmacksvarianten aus.

Problem: Bei nikotinhaltigen Depots/Liquids fehlt der "Flash"

Es kommt häufig vor, dass Umsteiger von normalen Zigaretten den "Flash" beim Dampfen vermissen. Der Grund ist relativ einfach: die Nikotindosierung ist zu niedrig. Wählen Sie einfach eine höhere Dosierung. Unser Fragebogen kann Ihnen dabei helfen.